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Jemen: Großangriff auf Hafen von Hudaida gestartet

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition, der auch die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) angehören, hat mit Angriffen auf die strategisch wichtige Hafenstadt Hudaida begonnen (FAZ). Über Hudaida laufen 70 Prozent der dringend benötigten Hilfslieferungen für den von den Huthi-Rebellen kontrollierten Norden des Landes. Eine Unterbrechung des Nachschubs wird zu einer humanitären Katastrophe in der ohnehin gebeutelten Krisenregion führen. Hintergrund des Stellvertreterkrieges im Jemen ist die Vorherrschaft im Mittleren Osten zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Was man bei geostrategischen Analysen aber nicht außer Acht lassen sollte, sind wirtschaftliche Auswirkungen. Konflikte im Mittleren Osten treiben den Ölpreis nach oben und insbesondere die USA würden von einem höheren Ölpreis profitieren. US-Unternehmen haben Milliardenbeträge in Fracking investiert und ein höherer Ölpreis würde Geld in die leeren US-Kassen spülen, wenn teures Öl aus Texas exportiert würde. America First. Aber sollten geopolitische Interessenkonflikte auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen werden? 10.000 Todesopfer, 300.000 Umsiedlungen und zwei Millionen Flüchtlinge – so lautet nach drei Kriegsjahren im Jemen die traurige Bilanz. Eine ausführliche Arte-Dokumentation zum Thema finden Sie hier.

 

 

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Mexiko – Schüsse im Urlaubsparadies

…und Deutschland liefert die Waffen!

Nach der WM-Niederlage gegen Mexiko ist es an der Zeit, mehr über die Beziehungen zwischen Deutschland und Mexiko zu erfahren. Zum Beispiel liefert Deutschland seit Jahren G36-Sturmgewehre nach Mexiko (Welt.de). Vor dem Landgericht Stuttgart läuft derzeit ein Prozess gegen Verantwortliche des Waffenherstellers Heckler & Koch (Amerika21). Am 01. Juli 2018 finden in Mexiko Wahlen statt. Dann wählen die Bürger ihren Präsidenten, Abgeordnete, die Bürgermeister und Gouverneure. Der Wahlkampf in Mexiko ist lebensgefährlich. Es gibt Drohungen, Bestechungen und Morde. Im beliebten Reiseziel Cancún wurden in den ersten 4 Monaten dieses Jahres 154 Menschen ermordet. In Anbetracht dieser Tatsachen erscheint die Niederlage im Fussball eher wie eine Kleinigkeit und Waffen sollten sollte die Bundesrepublik ohnehin nicht nach Mexiko liefern.

English Channel

Yemen: the world looks away | DW Documentary

Yemen has become a humanitarian disaster. The country has been devastated by a war and is facing the worst famine in decades. The proxy war between Saudi Arabia (allied of the US) and Iran, the bitter conflict between Sunnis and Shias, has devastated Yemen and laid the foundations for radicalization and terrorism. 300,000 internal displacements and as many as two million refugees – the United Nations says the country is going through its worst humanitarian crisis since the World War Two. And yet, the outside world seems to hear little or nothing about this Middle Eastern conflict whilst many of us are watching the FIFA-Worldcup.

 

© der-demokratieblog.de | Dr. Elmar Widder