Team Unabhängige beim Corso Leopold

Rund 280.000 Besucher beim Streetlife-Festival in München

25. Mai 2017

von Elmar Widder

Am vergangenen Wochenende pulsierte einmal mehr das Leben auf der Leopold- und der Ludwigstraße in München: Es wurden kulinarische Leckereien angeboten, Künstler unterhielten die Besucher mit Musik und Bildern, ein Fahrradparcours fand statt und die jüngeren spielten Straßen-Fussball… und Politiker nutzten die Veranstaltung, um Wahlwerbung für die anstehende Bundestagswahl zu machen.

Auch UNABHÄNGIGE nahmen den Corso Leopold zum Anlass, unsere politischen Ansichten zu vertreten und wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren der Veranstaltung – dem Green City e.V. und dem Corso Leopold e.V. Weiterhin gilt unser besonderer Dank Kerstin Forster, der parteilosen Direktkandidatin im Wahlkreis München-Nord, die die Teilnahme an diesem Event überhaupt erst ermöglichte. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ geht auch an unsere Freunde von der Initiative für neue Demokratie (IND), die sowohl am Samstag als auch am Sonntag Menschen zu politisch aktuellen Themen befragten, um diese empirischen Daten jetzt auszuwerten und zu analysieren. 

Sich zeigen

Für uns Newcomer von UNABHÄNGIGE war es eine sehr gute Gelegenheit, unsere Ideen in der Öffentlichkeit vorzustellen, zu debattieren und den Diskurs mit anderen kleinen Parteien zu suchen. Wie ihr sicherlich alle wisst, betrachten wir uns eher als einen Zusammenschluss von Einzelbewerbern. Endlich konnten wir unseren Mitbürgern auch eine Art Wahlprogramm vorstellen und selbstverständlich durften sich die Bürger bei der Verbesserung des Wahlprogramms aktiv beteiligen.

Soziale Ungerechtigkeit

Einer der interessantesten Aspekte beim Corso Leopold war die Motivation der kleinen Parteien: Was uns alle antreibt, ist die wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland; das Bewusstsein, dass wir ökologisch nachhaltiger mit unserem Planeten umgehen müssen; die Skepsis gegenüber großen Freihandelsabkommen (CETA, TTIP TiSA) und die Besorgnis über die immensen Waffenverkäufe der Bundesrepublik. Deshalb ist UNABHÄNGIGE auch zu Kooperationen und Fusionsgesprächen bereit, um in Zukunft einfach schlagkräftiger zu werden. Unsere Idealvorstellung ist selbstverständlich, dass eines Tages parteilose Kandidaten mit der Erststimme in unser Parlament einziehen, weil sie erst dann an keinerlei Fraktionszwänge mehr gebunden wären.

Die Realität

Fakt ist leider: Die etablierten Parteien haben uns allesamt maßlos enttäuscht, das war eine der wichtigsten Erkenntnisse beim Corso Leopold. Egal ob CDU/CSU, SPD, die Grünen und FDP – ihre Wahlprogramme beinhalten zwar ähnliche Themen wie z.B. die soziale Ungerechtigkeit und mehr Bildungschancen, jedoch gibt es einen großen Unterschied: Sie setzen diese Ziele in der Praxis nicht um, weil sie sich von Großkonzernen und der Industrie lenken lassen. Steuererleichterungen gibt es nur für die Großen; der Mittelstand oder ein durchschnittlicher Arbeitnehmer müssen aber immer brav Steuern bezahlen…

Parteilosen oder „Kleinen“ eine Chance geben

Deshalb forderte Konrad Dippel, Direktkandidat im Wahlkreis Weiden i.d.Opf. in seiner Rede die Menschen dazu auf, bei der anstehenden Bundestagswahl auch kleineren Parteien eine Chance zu geben. Einen Ausschnitt seiner Rede können Sie sich unten in einem YouTube Video ansehen. Abschließend gilt mein Dank unserem Team: danke Kerstin, Karin, Charles, Joschua, Mychal, Monika, Dieter, Gabi, Herbert, Sonia, Elisa, Bernadette und Konrad.

Servus und bis zum nächsten Mal!

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